Glossar Soziologie der Nachhaltigkeit

Wirtschaft und Nachhaltigkeit

Die planetaren Ressourcen, mit denen Menschen sich ihre Umwelt zunutze machen und einrichten, sind endlich und ihr Einsatz bzw. Verbrauch muss eingeteilt und geplant werden. Während das ursprünglich als Wirtschaften verstanden wurde, ist die heutige Definition von Wirtschaft auf Wachstum und Steigerung ausgelegt. Die Wirtschaft hat sich in die Nachhaltigkeitsdebatten eingefügt und ihr Wohlergehen selbst ist ein ausgewiesenes Nachhaltigkeitsziel – nicht ohne Probleme oder Zielkonflikte.

Problemaufriss

Bereits Karl Marx’ Analyse des frühen Industriekapitalismus zeigt, dass die damalige wie heutige Weltwirtschaft maßgeblich soziale und ökologische Nebenfolgen erzeugt. Kapital wird eingesetzt, um Waren zu produzieren, die dann für mehr Kapital veräußert werden. Diese sogenannte Akkumulation von Kapital kennt ihrem Wesen nach keine Grenzen. Die sozialen Nebenfolgen, beispielsweise für die Arbeiter:innen, sind vielfältig diskutiert worden und bilden die Grundlage für zentrale politische Ideen und Strömungen der letzten 200 Jahre. Natur nimmt bei Marx und vielen anschließenden Autor:innen die Rolle als Rohstoffquelle ein. Im Zuge der Globalisierung der Wirtschaftstätigkeiten, also der Vernetzung von Menschen, Orten und Märkten, und der damit verbundenen Arbeits- und Aufgabenteilung (u.a. Lohnarbeit oder Care-Verpflichtungen), werden die natürlichen Ressourcen zunehmend problematisiert. Hunger, gewaltsame Konflikte und Naturzerstörung sind nur einige damit verbundene Auswirkungen. Nachhaltigkeit spielt daher aus diesen und anderen externen Gründen (z.B. Gesetzesregelungen) eine besondere Rolle für die Wirtschaft und kann aus internen Beweggründen, die beispielsweise mit einer Umstrukturierung der Unternehmensziele einhergehen, an Relevanz gewinnen.

Einen weiteren Aspekt zum Verhältnis von Wirtschaft und Gesellschaft erörtert Karl Polanyi. Seinen Analysen nach kann man das Verhältnis als einen fortwährenden Prozess der Ein- und Entbettung des Ökonomischen in das Soziale ansehen. Eine eingebettete Wirtschaft [1] wäre fester Bestandteil sozialer Praktiken und Strukturen, die Erzeugung und Verteilung von Gütern regeln. Eine entbettete Wirtschaft verselbstständigt sich demgegenüber und löst sich aus allen Sozialbeziehungen und setzt allein auf den Markttausch. Hierzu ist es unumgänglich, dass alles marktförmig getauscht – und daher als Ware [2] betrachtet wird. Letztendlich würden die Gesellschaft und alle sozialen Beziehungen zu einem Anhängsel des Marktes werden. Hiergegen wirken jedoch laut Polanyi Doppelbewegungen: Der „freie Markt“ provoziert so beispielsweise sozialdemokratische Gegenwehr, die seine (negativen) Folgen auffangen und ihn wieder regulieren sollen.

Die einsetzende Industrialisierung hat ein modernes Wirtschaftsverständnis geprägt, das Marx, aber auch Polanyi und viele anschließende Autor:innen direkt mit sozialen Folgen verbinden, ohne hierbei von Nachhaltigkeit zu sprechen. Ökologische Fragen wurden nicht explizit thematisiert. Das dreiseitige Nachhaltigkeitsverständnis, das neben einer ökologischen auch eine soziale und vor allem die ökonomische Dimension beinhaltet, bildet sich ab den 1970er Jahren heraus.

Soziologische Perspektiven auf Wirtschaft und Nachhaltigkeit

Wie die Wirtschaft in die Nachhaltigkeitsdebatte kam

Die Bedeutung des Konzepts „Nachhaltigkeit“ besitzt eine bewegte Geschichte. Pfister, Schweighofer und Reichel (2016) zeigen, dass im 20. Jahrhundert Nachhaltigkeit zuerst als Gegenpol zur Wirtschaft verstanden wurde: Der Club of Rome Bericht aus dem Jahre 1972 problematisierte das exponentielle Wachstum der Weltbevölkerung, des Nahrungs- und Rohstoffbedarfs, das damit verbundene Wirtschaftswachstum und betonte die Grenzen, die der Planet setze. Die Ölkrisen ab 1973 und die mit ihnen einsetzende Rezession verdeutlichten zudem, dass Rohstoffgrenzen insbesondere die Wirtschaft herausfordern und weitreichende Folgen für die Gesellschaften haben. In der zweiten Phase wurde laut Pfister et al. (2016) das Konzept “nachhaltige Entwicklung” zur Überwindung sozio-ökonomischer Ungleichheiten zwischen dem globalen Norden und den Schwellenländern des globalen Südens Schlüsselelement internationaler Entwicklungspolitik. Nachhaltigkeit erlangt somit einen Kontext von wirtschaftlicher Modernisierung. Der Brundtland-Report – eines der bedeutendsten Policypaper – verknüpfte die Entwicklungsmöglichkeit des globalen Südens zusammen mit den Interessen zukünftiger Generationen (siehe Glossarbeitrag Nachhaltigkeit). Nachhaltigkeit wird hier explizit in eine soziale, eine ökologische und eine ökonomische Dimension aufgefächert, die häufig Zielkonflikte hervorrufen und seltener gleichermaßen erreichbar sind [3].

Während der Club of Rome noch vor der akuten Endlichkeit planetarer Ressourcen warnte, an denen auch die wachstumsorientierte Wirtschaft nicht vorbeikomme, hat sich mit dem Brundtland-Report eine auf den Ausgleich widersprüchlicher Ziele orientierte Nachhaltigkeitsdefinition durchgesetzt. Nachhaltiges Wirtschaftswachstum wurde somit zu einer Säule der Nachhaltigkeit, die durch entsprechende politische Programme erreicht werden sollte. Ausdruck hierfür sind komplexe Transformationsstrategien, die die Konflikte zwischen sozialen, ökonomischen und ökologischen Zielen in Einklang bringen sollen (bspw. Green Growth oder Bioökonomie). Seit den 2000er Jahren hat sich die Wirtschaftspolitik zunehmend einem Grünen Wachstumspfad bzw. einem Green Deal verschrieben, während ab den 2010er Jahren zunehmend auch Wirtschaftsunternehmen Nachhaltigkeit als Ziel ihrer Corporate Social Responsibility reklamieren, die bis hin zu ganz explizit erwarteten und angestrebten Transformationsprozessen reichen können.

Gesellschaftliche versus individuelle Verantwortung

Die Veränderung der Nachhaltigkeitskonzepte hat in Bezug auf Wirtschaft auch die Verantwortung verschoben. Die Grenzen des Wachstums sind ein Problem für die wachstumsorientierte Wirtschaftsweise und das Handeln von Wirtschaftsunternehmen. Dennoch ist die Verantwortung den Menschen zugeschrieben worden. Nachhaltiges Handeln und vor allem nachhaltiger Konsum werden überspritzt zur Bürger:innenpflicht, die bei Mülltrennung beginnt und bei komplexen Verzichtsdebatten endet. In Form des CO2-Fußabdruck kann ein individueller Anteil an der Zerstörung der Natur und dem Klimawandel angelastet werden. Der CO2-Fußabdruck ist darüber hinaus aber auch ein Ausdruck einer symptomatischen Veränderung des Verhältnisses von Nachhaltigkeit und Wirtschaft hin zu einer parasitären Einverleibung. Die Maßzahl wurde Mitte der 2000er Jahre aktiv von British Petrol (BP) durch eine PR-Kampagne lanciert – und suggerierte, dass jeder Mensch seinen Abdruck kennen müsse, um ihn reduzieren zu können. CO2-Emissionen werden dadurch von einem gesellschaftlichen zu einem individuellen Problem, das nicht auf Ebene der Wirtschaftsweise (fossil-basiert, linear, extraktivistisch, massenproduzierend und -konsumierend), sondern auf individuellen Entscheidungen beruht (vgl. Doyle 2011).

Wenn nicht mehr die Gesellschaft, ihre Institutionen und insbesondere die kapitalistische Wirtschaftsweise maßgeblich für ein nachhaltiges Wirtschaften in die Pflicht genommen werden, sondern Verantwortung auf Individuen ausgelagert wird (Responsibilisierung ), dann wird ersichtlich, dass Wirtschaftslogiken die Nachhaltigkeitsdebatte prägen oder gar gekapert haben. Was genau dies für den Diskurs und die praktische Umsetzung von Nachhaltigkeitskonzepten bedeutet, ist eine der zentralen Fragen der Soziologie der Nachhaltigkeit.

Nachhaltigkeit, Informalität und Globale Verbindungen

Im Zuge der voranschreitenden Globalisierung beziehen Akteure aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft immer öfter die Perspektiven ganz unterschiedlicher Produzent:innen, Händler:innen und Konsument:innen weltweit in ihre Betrachtungen mit ein, wenn sie Nachhaltigkeit adressieren. Studien verweisen auf strukturelle Unterschiede, wie beispielsweise die Rolle der informellen Ökonomie in Ländern des Globalen Südens. So unterliegen beispielsweise, die weitestgehend in kleinen bis mittelgroße Unternehmen produzierten Güter und Dienstleistungen (fast) keinen rechtlichen Vorgaben (Charmes 2020), umfassen zugleich Subsistenz- und Care Arbeit und machen in urbanen Kontexten zwischen 20-60% der Arbeitsleistung aus (Komollo 2010). Dieser Umstand macht es einerseits zu einer besonderen Herausforderung, Nachhaltigkeitskonzepte und -strategien von politischer Seite zu erdenken, zu implementieren und zu kontrollieren. Andererseits wird eine Vielzahl von kleinen Innovationen als Grassroots-Initiativen umgesetzt, die nachhaltiges Handeln in wirtschaftlichen Prozessen mitdenken.

Ein Beispiel aus dem Agro-Food-Sektor verdeutlicht, welche Auswirkungen die Globalisierung der Wirtschaft hat. Insbesondere in Ländern des Globalen Südens häufen sich die negativen Auswirkungen auf Produktion, Logistik und Vermarktung, wenn Anbaugebiete von Abholzung, Überdüngung oder Dürren betroffen sind, prekäre Arbeitsbedingungen für (Saison-)Arbeiter:innen entstehen, Landverbrauch und zunehmender börsennotierter Handel von Agrarprodukten, die Lebensmittelpreise in Krisenzeiten zusätzlich erhöhen. Gerade die wissenschaftliche Auseinandersetzung zeigt, dass alle Dimensionen von Nachhaltigkeit (sozial, ökologisch und ökonomisch) adressiert werden müssen und mit anderen gesellschaftlichen Institutionen wie Arbeitsmärkte, Finanzsysteme oder Konsumweisen verflochten sind. Wie oben bereits erläutert, ist eine Trennung von Gesellschaft bzw. wirtschaftlichen Aktivitäten und der Natur gerade bei der Betrachtung von Nachhaltigkeit wenig zielführend, vielmehr bedarf es einer integrierten Auseinandersetzung.

Möglichkeiten nachhaltiger Entwicklungen

Bereits gegenwärtig lassen sich in den Verständnissen von Nachhaltigkeit unterschiedliche und idealtypische „Entwicklungspfade“ zukünftiger Nachhaltigkeit erkennen (Adloff und Neckel 2019). Das hat für wirtschaftliches Handeln ganz verschiedene Auswirkungen.

Der erste besteht in einer grünen Modernisierung des Kapitalismus, wie sie etwa Konzepte des sogenannten „Green-“ oder „Ecocapitalism“ andeuten (Mol et al. 2016). Zwar lassen sich für solche Konzepte einige konkrete Beispiele finden, etwa ethische Geldinstitute, die dem Banken- und Finanzsystem kritisch gegenüberstehen und sozial-ökologische Aspekte explizit zur Grundlage ihrer Geschäftsmodelle machen. Allerdings stoßen sie oftmals an inhärente Grenzen, beispielsweise wenn diese Geldinstitute mit einer steigenden Anzahl an Kund:innen konfrontiert sind, die weniger die ethischen und ökologischen Aspekte ihrer Geldanlagen im Blick haben, sondern primär Renditen einfordern (Lenz 2018; Lenz/Neckel 2019). Anhand solcher Beispiele lässt sich sehr gut nachvollziehen, dass die Konzepte ökologischer Modernisierung die Prinzipien der kapitalistischen Marktwirtschaft weitgehend unangetastet lassen und im Kern darauf abzielen, Umwelt- und Ressourcenprobleme mit wirtschaftlichem Gewinninteresse zu vermitteln. Dadurch sind Transformationspotenziale begrenzt.

Der zweite denkbare Entwicklungspfad von Nachhaltigkeit, den Adloff und Neckel benennen, zielt auf eine grundlegende Transformation der kulturellen und ökonomischen Strukturen des Kapitalismus. In dieser Vorstellung von Nachhaltigkeit reicht es nicht aus, „schlechtes“ Wachstum (zum Beispiel Diesel-Autos) zu begrenzen und „gutes“ Wachstum (zum Beispiel E-Autos) zu fördern. Vielmehr bedürfe es einer institutionellen Transformation nicht nur des Wirtschaftssystems, sondern des gesamten sozialen, kulturellen und politischen Handelns (Kallis et al. 2018; Barnebeck et al. 2016). Hinzu kommt ein möglicher dritter Entwicklungspfad von Nachhaltigkeit, der nicht auf die Modernisierung oder Transformation bestehender Strukturen zielt, sondern auf die Ausrufung eines ökologischen Notstands. Aus dieser Perspektive bestünden einzig sinnvolle Antworten auf wirtschaftliche Entwicklungsproblematiken darin, Nachhaltigkeitsziele einzuhalten, auch um den Preis der Aushöhlung demokratischer Prinzipien. Digitalen Technologien wird bereits heute eine Schlüsselrolle in diesen Entwicklungen zugeschrieben. Deren Nachhaltigkeitsnutzen wird allerdings zumeist in ihrer vermeintlich effizienzsteigernden Wirkung gesehen, was aber durchaus gegenteilige Effekte wie erhöhten Konsum, Produktion und Energieverbrauch zur Folge haben kann (Shove 2018, Lenz 2019).

Zum Weiterdenken

Die Soziologie der Nachhaltigkeit zielt zum einen auf die Etablierung eigener theoretischer und methodischer Zugänge, die unterschiedliche soziologische (deskriptiv-analytische, kritisch-normative, praktisch-politische) und interdisziplinäre Perspektiven integriert. Zum anderen wird Nachhaltigkeit als „soziologische Beobachtungskategorie“ (Adloff/Neckel 2019: 168) verstanden, die Konflikte, implizite Widersprüche, neue Macht- und Ungleichheitskonstellationen  sichtbar machen soll. Diese entstehen, wenn verschiedene Gruppen, Institutionen und Organisationen auf Nachhaltigkeit als Handlungsgrundlage zurückgreifen. Insbesondere aus der Perspektive der Wirtschaft gilt Nachhaltigkeit als ein Leitbegriff gesellschaftlichen Wandels besonderer Art. Denn auf der einen Seite sind wirtschaftliche Akteure damit konfrontiert, Nachhaltigkeit in ihre Praktiken einzubinden, um langfristig ökonomisch erfolgreich zu sein. Auf der anderen Seite ist dieser ökonomische Erfolg auch davon abhängig, wie die Zivilgesellschaft diese Praktiken bewertet, auf Schwachstellen hinweist und absichtliche Manipulationen aufdeckt.

Die Soziologie der Nachhaltigkeit richtet vielfältige Fragen an das Themengebiet Wirtschaft: Welche Verständnisse von Nachhaltigkeit werden im wirtschaftlichen Handeln relevant gemacht? Wie gehen unterschiedliche Akteure mit Zielkonflikten zwischen ökologischer, sozialer und ökonomischer Nachhaltigkeit um? Wie und in welchen wirtschaftlichen Kontexten wird Nachhaltigkeit verhandelt? Welche Akteure und Institutionen sind in welchen Macht- und Ungleichheitskonstellationen beteiligt? Inwiefern wirken sich Globalisierung, Digitalisierung, Klimawandel, Kriege oder geopolitische Konflikte auf Nachhaltigkeitsbestrebungen in der Wirtschaft aus? Wie kann Nachhaltigkeit in wirtschaftlichen Kontexten adäquat untersucht werden? Welche methodischen Ansätze eignen sich, um Nachhaltigkeit in Bezug auf Wirtschaft diskursiv und praktisch zu untersuchen?

[1] Der Markttausch kann hierbei mitunter eine untergeordnete Rolle spielen, wenn die Einbettung wirtschaftlichen Handelns in andere Sozialbeziehungen wie Sitten, Riten, Gesetze, Religion, Magie, Aberglaube, Objekte, Zeit, Gelegenheit erfolgt.

[2] Auch Arbeit, Geld und Boden, die keine Waren im eigentlichen Sinne sein können, denn sie werden nicht ‚produziert‘. Polanyi bezeichnet sie daher als „fiktive Waren“.

[3] Das Dreisäulenmodell der Nachhaltigkeit wird auch als Trilemma verstanden, denn die drei Säulen der Nachhaltigkeit schließen sich mitunter aus. Beispielsweise sind chemische Industrien einerseits potenziell umweltschädlich, erwirtschaften aber für bestimmte Regionen ein unverzichtbares Steueraufkommen. Zugleich bieten sie Arbeitsplätze. Ökologische Nachhaltigkeit (Verzicht auf Chemieindustrie) hieße, Steueraufkommen zu verlieren (ökonomische Nachhaltigkeit) und Beschäftigungsmöglichkeiten zu verlieren (soziale Nachhaltigkeit).

Weitere Literatur

Grunwald, A./Kopfmüller, J. (2022): Nachhaltigkeit. 3. Auflage. Frankfurt a. M.: Campus.

Neckel, S./Degens, P./Lenz, S. (2022): Kapitalismus und Nachhaltigkeit. Frankfurt a. M.: Campus.

Zilles, J./Drewing, E./Janik, J. (2022): Umkämpfte Zukunft. Zum Verhältnis von Nachhaltigkeit, Demokratie und Konflikt. Bielefeld: transcript.

 

Adloff, F./Neckel, S. (2019): Modernisierung, Transformation oder Kontrolle? In: Dörre, K./Rosa, H./Becker, K./Bose, S./Seyd, B. (Hrsg.): Große Transformation? Zur Zukunft moderner Gesellschaften. Wiesbaden: Springer VS. S. 167-180.

Barnebeck, S./Kalff, Y./Sauer, T. (2016): Institutional Diversity. In: Sauer, T./Elsen, Susanne/Garzillo, C. (Hrsg.): Cities in Transition. Social Innovation for Europe’s Urban Sustainability. London: Routledge. S. 192-203.

Charmes, J. (2020): Why and how should the informal economy be revisited after 50 years? In: Ders.: Research Handbook on Development and the Informal Economy. Cheltenham: Edward Elgar. S. 1-17.

Doyle, J. (2011): Where has all the Oil gone? BP branding and the discursive Elimination of Climate Change. In: Heffernan, N./Wragg, D. A. (Hrsg.): Culture, Environment and Ecopolitics. Newcastle: Cambridge Scholars Publisher. S. 200-225.

Hickel, J. (2020): Less is more: How Degrowth will save the world. London: William Heinemann.

Kallis, G./Kostakis, V./Lange, S./Muraca, B./Paulson, S./Schmelzer, M. (2018): Research On Degrowth. In: Annual Review of Environment and Resources, 43. Jg., Heft 1, S. 291-316.

Lenz, S./Neckel, S. (2019): Ethical Banks between Moral Self-commitment and Economic Expansion. In: Research in the Sociology of Organizations, 63. Jg., S. 127-148.

Lenz, S. (2021): Is digitalization a problem solver or a fire accelerator? Situating digital technologies in sustainability discourses. In: Social Science Information, 60. Jg., Heft 2, S. 188-208.

Meadows, D. H./Meadows, D./Randers, J./Behrens, W. W., III (1972): The Limits to growth. A report for the Club of Rome’s project on the predicament of mankind. New York: Universe Books.

Komollo, F. O. (2010): Regularizing the informal sector “jua kali” activities in Nairobi for sustainable development. Paper from the 46th ISOCARP Congress.

Polanyi, K. (1978): The Great Transformation. Politische und ökonomische Ursprünge von Gesellschaften und Wirtschaftssystemen. Frankfurt a. M.: Suhrkamp.

Pfister, T./Schweighofer, M./Reichel, A. (2016): Sustainability. London: Routledge.

Shove, E. (2018): What is wrong with energy efficiency? In: Building Research & Information, 46. Jg., Heft 7, S. 779-789.


Linda Hering ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am SFB 1265 “Re-Figuration von Räumen” an der TU Berlin

E-Mail: linda.hering@hu-berlin.de

Dr. Yannick Kalff ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachbereich 1: Kultur- und Sozialwissenschaften der Universität Osnabrück

E-Mail: yannick.kalff@uni-osnabrueck.de

Dr. Sarah Lenz ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der DFG-Kolleg-Forschungsgruppe „Zukünfte der Nachhaltigkeit“

E-Mail: sarah.lenz@uni-hamburg.de