Glossar Soziologie der Nachhaltigkeit
Verantwortung
Wenn von Nachhaltigkeit die Rede ist, so geht es dabei oft um bestehende oder drohende Schäden, für die jemand Verantwortung übernehmen soll. Aber wer? Anders konsumierende Konsumenten? Besser regulierende Politik? Umsichtiger wirtschaftende Unternehmen? Angesichts komplexer Zusammenhänge ist diese Frage nicht einfach zu beantworten – umso mehr, als mit Verantwortung auch Verteilungs- und Gerechtigkeits- sowie Machtfragen einhergehen.
Einleitung
Verantwortung und deren Zurechnung auf bestimmte Akteure sind im Nachhaltigkeitsdiskurs allgegenwärtig. Sehr präsent ist die Zurechnung von Verantwortung auf Konsumenten, die durch eine Änderung ihres Konsumverhaltens Verantwortung übernehmen sollen, indem sie bestimmte Produkte oder insgesamt weniger konsumieren. Als komplementäre Perspektive sehen viele auch die Politik in der Verantwortung, die insbesondere durch Regulierung und Bereitstellung von Infrastruktur Rahmenbedingungen für Nachhaltigkeit übernehmen soll. Auch eine über erfolgreiche Produktion hinausgehende soziale und ökologische Verantwortung von Unternehmen wird thematisiert sowie eine mögliche Verantwortung kollektiver Akteure von Dorfgemeinschaften oder Bürgerinitiativen, die beispielsweise fehlende Mobilitätsangebote im ländlichen Raum ausgleichen.
Ein Grundproblem bei der Diskussion von Verantwortung für Nachhaltigkeit und nachhaltige Entwicklung liegt darin, dass sowohl die Problemlagen als auch die Akteurskonstellationen komplex und miteinander verbunden sind. Ein einzelner Kaufakt, eine einzelne Regulierung oder ein einzelnes Unternehmen ist nie allein und direkt für eine Problemlage wie Klimawandel oder Biodiversitätsverlust verantwortlich, zu arbeitsteilig sind die Verhältnisse. Zudem machen Pfadabhängigkeiten (etwa bestimmter Energiequellen), Rebound-Effekte (wenn etwas billiger ist, wird mehr davon verbraucht) und kulturelle Bewertungen (Automobilität als Freiheit, neuer Kleidung als Luxus etc.) die Sache nicht einfacher. Hinzu kommt, dass Ziele, für deren Erreichen Verantwortung übernommen werden soll, sich teilweise widersprechen, beispielsweise Ausbau von Windenergie und Naturschutz, oder Elektromobilität und Abbau von seltenen Erden.
Angesichts dessen ist wenig überraschend, dass sich je nach Vorstellung von Nachhaltigkeit die Zurechnung von Verantwortung unterscheidet. Ob es bei Nachhaltigkeit vor allem um die Reduktion von Treibhausgasemissionen geht oder vor allem um eine Reduktion des Ressourcenverbrauchs, bringt unterschiedliche Zurechnungen von Verantwortung mit sich. Dabei hat Verantwortung auch etwas mit Gerechtigkeit zu tun – etwa indem diejenigen Staaten oder Akteursgruppen, die zur Entstehung nicht-nachhaltiger Problemlagen mehr beitragen, auch eine größere Verantwortung für diese tragen oder tragen sollen. Zudem spielt die zeitliche Dimension eine wichtige Rolle, gilt es doch, sowohl historische Verursachung zu berücksichtigen als auch gerade mit Blick auf künftige Generationen für das Erreichen von Nachhaltigkeit globalgesellschaftlich gemeinsam Verantwortung zu übernehmen.
Verantwortung und Nachhaltigkeit
Der Begriff Verantwortung bezeichnet üblicherweise eine zugerechnete (Selbst-) Verpflichtung, für durch eigenes Handeln verursachte Schäden einzustehen. Anders als Begriffe wie „Schuld“ oder „Pflicht“ entsteht der Begriff der Verantwortung relativ spät. Er wird im Mittelalter zunächst in einem juristischen Kontext verwendet und erst im 20. Jahrhundert alltagsgebräuchlich (Bayertz 1995). Im Nachhaltigkeitsdiskurs ist es das Buch „Das Prinzip Verantwortung“ von Hans Jonas, das Verantwortung und Nachhaltigkeit erstmals prominent aufeinander bezieht. Jonas unternimmt darin angesichts offensichtlicher ökologischer Gefährdung den Versuch einer Ethik für die technologische Zivilisation – danach kommt jedem direkte persönliche Verantwortung für den Erhalt der Umwelt zu, auch gerade mit Blick auf künftige Generationen (Jonas 1984).
Soziologisch fällt auf, dass der Begriff Verantwortung in einer gesellschaftlichen Konstellation relevant wird, in der die Relation zwischen „eigenem Handeln“ und „verursachten Schäden“ problematisch wird. Im Zuge wirtschaftlicher Industrialisierung und funktionaler Differenzierung der Gesellschaft wandeln sich soziale Praxisbereiche von einer Orientierung an durch Personen ausgeübten handwerklichen oder professionellen Rollen mit ihrer auf solche Rollen ausgerichteten Ethik hin zu formaler Organisation (vgl. etwa Abbott 1991). Die Auflösung von sozialen Schichten als gesellschaftlicher Primärstruktur im Zuge funktionaler Differenzierung ermöglicht zwar Individualisierung und damit zunehmend die Zurechnung von Verantwortung auf einen größer werdenden Kreis nunmehr eigenständiger Individuen. Aber diese Individuen sind verstärkt in formal organisierten Kontexten tätig, die wiederum durch zunehmend komplexe Regulierung, zunehmend globalisierte Märkte und internationale Lieferketten sowie zunehmend differenziertes wissenschaftliches Wissen geprägt sind.
Bis auf vergleichsweise wenige Entscheidungen im absoluten Nahbereich sind die Verhältnisse so komplex geworden, dass die Zurechnung von Verantwortung auf einzelne individuelle oder auch korporative Akteure immer offensichtlicher nicht eindeutig zurechenbar ist, weil eben nicht eine Handlung kausal einen Schaden verursacht, sondern eine Vielzahl von Handlungen und Handlungsbedingungen zusammenwirken (Bayertz 1995, Henkel 2013/2014). So ist beispielsweise Konsumverhalten eingebettet in einen global industrialisierten Agrar- und Ernährungskomplex, selbst für die im Hofladen erworbenen Lebensmitteln aus biodynamischer Landwirtschaft gilt, dass für deren Herstellung mindestens ein mit Traktor verwendet wurden und Direktvertrieb ein funktionierendes Internet sowie eine gepflegte Website erfordern.
Soziologische Perspektiven auf Verantwortung und Nachhaltigkeit
In der Soziologie ist Verantwortung anders als „Handlung“ oder „Struktur“ kein selbst eigenständiger sozialtheoretischer Begriff. Soziologische Auseinandersetzung mit Verantwortung ist stattdessen empirisch und gesellschaftstheoretisch orientiert, etwa entwickelt Karl-Otto Apel Überlegungen zu „Diskurs und Verantwortung“ oder Anthony Giddens zu Eigenverantwortung im Sozialstaat, was wiederum kritisch reflektiert wird (Heidbrink/Hirsch 2006). Vor diesem Hintergrund ist die Soziologie bereits gut gerüstet, um sich mit dem Aspekt der Verantwortung im Nachhaltigkeitsdiskurs zu befassen. Dabei lassen sich drei thematische Schwerpunkte unterscheiden, nämlich einmal eine Reflektion der Grenzen individueller Verantwortung, zweitens die Zurechnung von Verantwortung als Responsibilisierung sowie drittens die Auseinandersetzung damit, wie eine plausible Zurechnung von Verantwortung auch unter dem Gesichtspunkt der Gerechtigkeit aussehen könnte.
Reflektion der Grenzen individueller Verantwortung
Eine Verantwortung des Einzelnen insbesondere als Konsument ist im Nachhaltigkeitsdiskurs prominent. Dies gilt nicht nur für den öffentlichen Diskurs, wenn sich beispielsweise Werbung an Verbraucher richtet, indem sie die Möglichkeit eines individuellen Beitrags zum Umwelt- und Klimaschutz mit den Eigenschaften eines Produktes verbindet. Darüber hinaus ist die individuelle Konsumentenverantwortung auch in prominenten Nachhaltigkeitsansätzen zentral. So lässt sich insbesondere in der Postwachstumsperspektive die Prämisse verorten, dass eine Transformation bottom-up von geändertem Konsumverhalten ausgehen soll (Paech 2012). Projekte, die sich als Teil sozialer Bewegungen sehen, wie repair-cafés, urban-gardening oder Unverpackt-Läden, stehen in diesem Umfeld, das auf individuell verantwortliches Konsumverhalten, Regionalität, Befreiung vom Überfluss und Langlebigkeit setzt.
Aus soziologischer Perspektive werden Ansätze wie diese vor dem Hintergrund praktischer Bedingungen individuellen Handelns reflektiert. Die soziologische Praxistheorie geht davon aus, dass menschliches Handeln und soziale Strukturen als soziale Handlungsbedingungen in konkreten Praktiken verbunden sind. So spielen materielle Infrastruktur, kulturelle Werte und auch konkrete Anforderungen von Organisationen als Arbeitsgebern oder gesetzlicher Art eine wichtige Rolle dafür, ob mit dem Fahrrad gefahren wird, wie Ernährungsgewohnheiten aussehen oder wie oft und lange geduscht wird. Für eine Verhaltensänderung in Richtung größerer Nachhaltigkeit ist daher nicht nur der Einzelne verantwortlich – auch Politik, Unternehmen und Medien sind gefordert, um ein solches Verhalten nahezulegen oder jedenfalls zu ermöglichen (etwa Shove 2014).
Aus einer im weitesten Sinne praxistheoretischen Perspektive werden soziologisch sowohl empirische, konkrete Felder nachhaltiger Transformation näher untersucht (beispielsweise Görgen 2021). Damit bestehen Berührungspunkte zu einer ethischen Perspektive im Nachhaltigkeitsdiskurs, die eine funktionale und normative Überforderung des Konsumenten reflektiert (Grunwald 2012). Unter dem Stichwort der „Multiakteursverantwortung“ ist dies in die Stellungnahme des Deutschen Ethikrats zum Thema Klimagerechtigkeit eingegangen (Ethikrat 2024). Bezüge bestehen auch zu einer interdisziplinären Anthropozän-Forschung, die anregt, den Akteursbegriff grundsätzlich neu zu fassen und eine Wechselwirkung in Mensch-Naturverhältnissen systematisch zu berücksichtigen (etwa Latour 2018).
Zurechnung von Verantwortung als Responsibilisierung
Folgt man der gesellschaftstheoretischen Feststellung, dass unter Bedingung von Arbeitsteilung, Organisationsbildung und funktionaler Differenzierung die Bezüge zwischen Handeln und durch dieses Handeln verursachtem und daher zu verantwortendem Schaden uneindeutig geworden sind, so liegt die Frage nahe, wie eine Zurechnung von Verantwortung auf einzelne Akteure gleichwohl erfolgt. Der Begriff der Responsibilisierung wird in diesem Zusammenhang teilweise verwendet, um den kontingenten Charakter solcher Verantwortungszurechnung auf Einzelne zu verdeutlichen: Wenn Zurechnung auch anders möglich wäre, dann liegt in diesem Akt auch ein Ausdruck von Macht.
Wie eine solche Zurechnung erfolgt und was sie mit den so Responsibilisierten macht, sind soziologisch relevante Fragestellungen. Aus dieser Perspektive lässt sich beispielsweise fragen, wie in Partizipation Verantwortung hergestellt wird, inwieweit Eigenverantwortung als neoliberale Regierungstechnologie gesehen werden könnte oder wie Verantwortungszuschreibungen in der Inszenierung von Fairtrade funktionieren (vgl. die Beiträge von Burger, Sulmowski und Jonas im Band Henkel/Luedtke et al. 2018). Soziologisch kann reflektiert werden, dass jede Responsibilisierung zugleich die Mitverantwortung anderer beteiligter Akteure und Strukturen potentiell unsichtbar macht und auf diese Weise grundsätzlich dazu beitragen kann, nicht-nachhaltige Strukturen aufrechtzuerhalten. Gerade wenn die Zurechnung von Verantwortung insofern asymmetrisch ist, als die zugerechnete Verantwortung über die individuelle Handlungsmacht hinausgeht, ist dies problematisch: Responsibilisierung wirkt auf die Subjektivität derjenigen, die verantwortlich sind, gemacht werden oder sich zu sein bemühen, in diesem Zusammenhang wird auch von einem „Bann der Verantwortung“ gesprochen (Vogelmann 2014).
Vor diesem Hintergrund ist die Einsicht in die Heterogenität des Nachhaltigkeitsbegriffs besonders relevant: Je nach Verständnis von Nachhaltigkeit ergibt sich auch eine unterschiedliche Zurechnung von Verantwortung. Versteht man unter Nachhaltigkeit eine ökologische Modernisierung, so sind Unternehmen in der Verantwortung, Produkte mit ökologischem Mehrwert herzustellen und Konsumenten, diese zu kaufen. Versteht man Nachhaltigkeit eher im Sinne der Postwachstums, so sind Konsumenten in der Verantwortung, weniger, regionaler und bewusster zu Konsumieren sowie Unternehmen, langlebigere Produkte ressourcenschonend herzustellen. Die Frage nach einer Verantwortung für Nachhaltigkeit ist damit nicht nur eine Frage nach impliziten oder expliziten normativen Prämissen. Sie verweist außerdem auf grundlegende Spannungsverhältnisse der modernen Gesellschaft und inhärente Dilemmata der Nachhaltigkeit (SONA 2021).
Verantwortung als Gerechtigkeitsfrage
Bereits der Hinweis auf den Bezug zwischen zugerechneter Verantwortung und individueller Handlungsmacht deutet darauf hin, dass mit Verantwortung für Nachhaltigkeit nicht nur Macht-, sondern auch Gerechtigkeitsfragen tangiert sind. Wenn Verantwortung angesichts komplexer Verhältnisse nicht eindeutig gegeben ist, deren Zurechnung den Responsibilisierten in ihrer Persönlichkeit und Selbstwahrnehmung betrifft und eine über die Handlungsmacht hinausgehende Verantwortungszurechnung die Aufrechterhaltung nicht-nachhaltiger Strukturen begünstigt, so ist eine gerechte Verteilung von Verantwortung im Kontext von Nachhaltigkeit offensichtlich erforderlich. Dies gilt umso mehr, je höher die Kosten durch Klimaschäden und für einen nachhaltigen Umbau der Gesellschaft werden.
Eine zentrale Herausforderung bei der Frage nach einer gerechten Verteilung der Verantwortung im Kontext von Nachhaltigkeit ist, welche Maßstäbe dafür angelegt und wie die Akteursgruppen gebildet werden. Damit ist der soziologisch zentrale Aspekt sozialer Ungleichheit tangiert. So wird bei der Frage, wer welche Verantwortung und damit auch Kosten für die Bewältigung des Klimawandels zu übernehmen hat, auf internationaler Ebene nicht nur die aktuelle, sondern auch die historische Verursachung von Treibhausgasen einbezogen und dies auf die Ebene von Nationen bezogen. Die Art der Zurechnung verändert sich erheblich, wenn statt Nationen Einkommensgruppen angesetzt werden und damit Verursachung abgestuft wird nach dem Ausmaß des einkommensgruppenspezifischen Beitrags zur Verursachung von Treibhausgasen. Es wird dann deutlich, dass die einkommens- und vermögensstärkste Gruppe von Individuen überproportional stark zur Verursachung beiträgt und dies relativ unabhängig von den durchschnittlichen Emissionen ihres Herkunftslandes. Maßnahmen zur Beförderung von Nachhaltigkeit und zur Verminderung sozialer Ungleichheit zusammen zu denken, wäre daraus eine Forderung – progressiver Besteuerung von Energie, Ausbau von öffentlichen Gütern, die für alle zugänglich sind und sehr hohe Besteuerung klimaschädlicher Luxusgüter wären daraus zu ziehende Konsequenzen (Chancel 2020).
Macht und soziale Ungleichheit stärker im Nachhaltigkeitsdiskurs zu berücksichtigen (wie Wendt und Görgen vorschlagen in Henkel/Luedtke et al. 2018), wird vor diesem Hintergrund zunehmend relevant.
Zum Weiterdenken
Soziologische Perspektiven auf das Verhältnis von Nachhaltigkeit und Verantwortung sind geeignet, normative Prämissen zu entwickeln sowie Bedingungen, Implikationen und Herausforderungen der Zurechnung von Verantwortung offen zu legen und zu reflektieren. Für die Gestaltung einer nachhaltigen Gesellschaft ist dies bedeutsam: Bei Verantwortung geht es wie beim Vertrauen um den Umgang mit Unsicherheit. Vertrauen funktioniert dabei mit Referenz auf Zukunft. Weil die gegenwärtige Zukunft notwendig in der gegenwärtigen Gegenwart unsicher ist, ist ein gewisses Maß an Vertrauen unabdingbar – etwa in Politik, Institutionen oder das Funktionieren von Techniken. Verantwortung dagegen funktioniert mit Referenz auf (künftige) Vergangenheit zum Umgang mit eingetretenen bzw. künftig möglicherweise eintretenden Schäden. Dies involviert nicht nur die vergleichsweise einfache Frage, wer etwaige materielle Kosten zu tragen hat. Schwerwiegender ist vielmehr die Frage, ob ein zuvor gegenwärtig zukunftsgerichtetes Vertrauen retrospektiv als gerechtfertigt oder aber als verantwortungsloses „blindes Vertrauen“ angesehen wird (Henkel 2013/2014). Zudem hat eine gegenwärtige Klärung von Verantwortungsverhältnissen Auswirkung auf die Handlungsprämissen derjenigen, denen Verantwortung im Schadenfall zugerechnet oder eben nicht zugerechnet wird. Vertrauen und Verantwortung sind also eng verbunden. Es hat jedenfalls Auswirkungen auf Art und Umfang gegenwärtigen Vertrauens, welche Mechanismen der Verantwortungszurechnung hinsichtlich des Umgangs mit einem möglichen künftigen Schaden bestehen. Gilt dies ganz grundsätzlich, so ist es gerade mit Bezug auf die ökologische Frage von im wahrsten Sinne des Wortes existentieller Bedeutung.
Zum Weiterlesen
Bayertz, K (1995): Eine kurze Geschichte der Herkunft der Verantwortung. In: Bayertz. K. (Hrsg.): Verantwortung. Prinzip oder Problem? Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft, S. 3-71.
Grunwald, A (2012): Ende einer Illusion. Warum ökologisch korrekter Konsum die Umwelt nicht retten kann. München: Oecom.
Henkel, A/Lüdtke, N/Buschmann, N/Hochmann, L (2018): Reflexive Responsibilisierung. Verantwortung für nachhaltige Entwicklung. Bielefeld: transcript.
Abbott, A. (1991): The Future of Professions: Occupation and Expertise in the Age of Organisation S. In: Bacharach, S. (Hrsg.): Research in the Sociology of Organizations. London: JAI Press.
Bayertz, K. (1995): Eine kurze Geschichte der Herkunft der Verantwortung. In: Bayertz. K. (Hrsg.): Verantwortung. Prinzip oder Problem? Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft, S. 3-71.
Chancel, L (2020): Unsustainable Inequalities. Social Justice and the Environment. Cambridge: Massachusetts.
Deutscher Ethikrat (2024): Klimagerechtigkeit. Stellungnahme. Berlin: Deutscher Ethikrat.
Görgen, B. (2021): Nachhaltige Lebensführung. Praktiken und Transformationspotenziale gemeinschaftlicher Wohnprojekte. Bielefeld: transcript.
Grunwald, A (2012): Ende einer Illusion. Warum ökologisch korrekter Konsum die Umwelt nicht retten kann. München: Oecom.
Heidbrink, L./Hirsch, A. (2006): Verantwortung in der Zivilgesellschaft. Zur Konjunktur eines widersprüchlichen Prinzips. Frankfurt am Main: Campus.
Henkel, A. (2013/2014): Gesellschaftstheorie der Verantwortung. Funktion und Folgen eines Mechanismus der Reduktion sozialer Komplexität. In: Soziale Systeme, Sonderhaft „Precarious Responsibility“, 19. Jg., Heft 2, S. 471-501.
Henkel, A./Luedtke, N./Buschmann, N./Hochmann, L. (2018): Reflexive Responsibilisierung. Verantwortung für nachhaltige Entwicklung. Bielefeld: transcript.
Jonas, H. (1984): Das Prinzip Verantwortung. Versuch einer Ethik für die technologische Zivilisation. Frankfurt am Main: Suhrkamp.
Latour, B. (2018): Das terrestrische Manifest. Berlin: Suhrkamp.
Paech, N. (2012): Befreiung vom Überfluss. Auf dem Weg in die Postwachstumsökonomie. München: Oekom.
Shove, E. (2014): Putting Practice into Policy: Reconfiguring Questions of Consumption and Climate Change. In: Contemporary Social Science, 9. Jg, Heft 4, S. 415-429.
Netzwerk Soziologie der Nachhaltigkeit (2021): Soziologie der Nachhaltigkeit. Bielefeld: transcript.
Vogelmann, F. (2014): Im Bann der Verantwortung. Frankfurt am Main: Campus.
Anna Henkel ist Professorin für Soziologie mit Schwerpunkt Techniksoziologie und nachhaltige Entwicklung an der Sozial- und Bildungswissenschaftlichen Fakultät der Universität Passau.
Email: anna.henkel@uni-passau.de

